Aktuelles

„Achtung, Kinder!“ – Warnsignale in Dammhausen in Betrieb (11.03.2016)

Der Landkreis Stade hat am Donnerstag, 10. März, an der K51 in Dammhausen die beiden neuen Warnlichtanlagen "Achtung, Kinder!" in Betrieb genommen. Sie sind mit einem Annäherungssensor ausgestattet und blinken nur, wenn ein Fahrzeug vorbeifährt. Die Signale an den Ortseingängen auf Höhe Dammhauser Straße 14 bzw. 173 sollen die Aufmerksamkeit und Sensibilität der Autofahrer schärfen und einen Beitrag zu mehr Sicherheit in der Ortsdurchfahrt leisten. Die Kosten betragen 7.000 Euro. Mehr dazu im Tageblatt.

Verkehrsmonitoring: Letzte Phase muss verschoben werden (11.03.2016)

Die für das Frühjahr 2016 vorgesehene letzte Phase des Verkehrsmonitorings muss auf unabsehbare Zeit verschoben werden. Die Vertreter der Verkehrsbehörden und der Bürgerinitativen waren sich in der Behördenkreissitzung des Dialogprozesses „A26 – Verkehr im Alten Land“ am 10. März im Schloss Agathenburg einig darüber, dass es in den kommenden Monaten nicht möglich sein wird, belastbares Datenmaterial zu sammeln.

Grund sind die Verzögerungen beim Bau des Kreisverkehrs in Jork. Um aussagekräftige Verkehrszahlen zu ermitteln, müsse man nach dessen Fertigstellung 5 bis 6 Wochen warten. Erst dann hätten sich die Verkehrsteilnehmer erfahrungsgemäß auf die neue Situation eingestellt und ihre Routenwahl angepasst. Ein Monitoring im Mai/Juni 2016 würde allerdings mit den ab Ende April beginnenden Baumaßnahmen auf der K39 und mit Ferienterminen kollidieren. Die Ergebnisse der Zählungen würden dadurch beeinflusst, verfälscht und letztlich wertlos.

Da sich die Arbeiten an K39 und später dann auch an der L140 über einen längeren Zeitraum hinziehen werden, ist derzeit nicht absehbar, wann sich ein sinnvolles Zeitfenster für das Monitoring öffnet. Behörden und Bürgerinitiativen bleiben diesbezüglich im Gespräch.

Polizei plant Tonnagekontrolle gemeinsam mit Bürgern (11.03.2016)

Die Polizeiinspektion Stade hält Wort und wird gemeinsam mit den am Dialogprozess beteiligten Vertretern der Bürgerinitiativen eine Schwerpunktkontrolle zur Einhaltung der Tonnagebegrenzungen auf den Straßen des Alten Landes vorbereiten und durchführen. Auch die BI Dammhausen soll in die Planung mit einbezogen werden. Das bekräftigte Polizeihauptkommissar Jan Horwege am 10. März im Rahmen der 3. Behördenkreissitzung im Schloss Agathenburg. Horwege hatte beim Forum Verkehr in Jork eingeräumt, dass die Polizei in der Vergangenheit keine Tonnagekontrollen durchgeführt hat und zugleich seine Bereitschaft zu einer konzertierten Aktion signalisiert.

Gewichtsbeschränkungen bestehen derzeit auf der K38 (Hamburg in Fahrtrichtung Stade, max. 17 Tonnen), auf der K26 (zwischen Jork und Borstel, max. 17 t) und auf der K51 (Ortsdurchfahrt Dammhausen für Fahrzeuge über 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht gesperrt). Kreisbaurat Hans-Hermann Bode wies in der Sitzung auch darauf hin, dass die Tonnagebegrenzung für die K38 im Zuge der voraussichtlich Ende April beginnenden Arbeiten an der K39 vorübergehend aufgehoben werden muss, um den Verkehr umleiten zu können.

Landkreis Stade legt Auswertung der Geschwindigkeitskontrollen vor (05.03.2016)

Der Landkreis Stade hat auf Bitten der am Dialogprozess beteiligten Bürgerinitiativen eine Auswertung der im Jahr 2015 in der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen vorgenommen. Im Rahmen der Diskussion beim 2. Forum Verkehr am 23. Februar im Fährhaus Kirschenland, Jork, hatten auch zahlreiche Bürger den Wunsch geäußert, detaillierte Informationen über Zeiten, Standorte und Ergebnisse der vom Kreis durchgeführten Radarmessungen zu erhalten. Die komplette Aufstellung liegt nun vor. Sie kann hier herunter geladen werden. Danach wurden 2015 bei 230 durchgeführten Einsätzen insgesamt 114.536 Fahrzeuge überprüft. Zu schnell unterwegs waren 4.839. Der Anteil von 4,22 Prozent bewege sich, so Kreisbaurat Hans-Hermann Bode, „im üblichen Bereich“.

Volles Haus und positive Signale beim 2. Forum Verkehr (24.02.2016)

160224_EingangsabfrageAuf große Resonanz stieß das 2. Forum Verkehr am Dienstag, 23. Februar, im Fährhaus Kirschenland in Jork. Mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger aus dem Alten Land füllten den großen Saal und diskutierten zweieinhalb Stunden lang intensiv, engagiert und manchmal auch emotional mit den Vertretern der Straßenverkehrsbehörden.

Die Veranstaltung im Rahmen des Dialogprozesses „Verkehr im Alten Land A26 / B73“ klammerte keines der Verkehrsthemen aus: Neben dem Weiterbau der A26 und dem Fahrplan für Verkehrsmaßnahmen bis zu ihrer Fertigstellung mit Anbindung an die A7 (geplant: 2022) ging es auch um die aktuellen Diskussionsthemen K51/Dammhausen, Ausbau der K40/Rübker Straße zum Autobahnzubringer Buxtehude, um die Taktung der bevorstehenden Baumaßnahmen an der L140 und der K51 und um Geschwindigkeits- und Tonnagekontrollen.

  1. Einige positive Signale nahmen die Diskussionsteilnehmer mit auf den Heimweg:Die Hansestadt Buxtehude prüft derzeit Möglichkeiten, auf der K51 in Dammhausen doch Anforderungsampeln zu installieren. Bisher sprachen zwei Punkte dagegen: Die zu geringe Anzahl an Fußgängern und der fehlende Gehweg auf der Nordseite. Nun habe man aber eine offenbar eine Option gefunden, so der Leitende Städtische Direktor Ralf Dessel. Kreisbaurat Hans-Herrmann Bode wiederum machte deutlich: „Wenn die Hansestadt Buxtehude die Ampeln anfordert, werden wir sie aufstellen und bezahlen.“ Beide sagten zu, mit den Vertretern der Bürgerinitiative Dammhausen im Gespräch zu bleiben. Für den 10. März ist ein Austausch terminiert.
  2. Die Polizeiinspektion Stade erklärte sich beim Forum bereit, das Einhalten der Tonnagebegrenzung auf einigen Straßen im Alten Land im Rahmen einer oder mehrerer Schwerpunktkontrollen zu überprüfen. Damit reagierte Jan Horwege von der Polizeiinspektion Stade auf Kritik aus Reihen der Teilnehmer, es habe solche Kontrollen „noch nie“ gegeben. Mehr noch: Horwege bot auch an, den Einsatz im Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiativen vorzubereiten und u.a. Uhrzeiten und Standorte der Kontrollen abzustimmen. Das weitere Vorgehen soll in der nächsten Behördenkreis-Sitzung des Dialogprozesses geklärt werden.
  3. Die Baumaßnahmen an der K39 und der L140 werden in den nächsten Jahren zu Beeinträchtigungen führen. Darauf wiesen Hans-Jürgen Haase, Leiter des Geschäftsbereichs Stade bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, und Kreisbaurat Hans-Hermann Bode hin. Beide Behörden werden Informationsveranstaltungen für die Anwohner durchführen. Beide erklärten sich beim Forum aber auch bereit, ein Gremium mit Vertretern aus Bürgerinitiativen, Landwirten/Obstbauern und Tourismusbranche zu installieren, in dem während der Bauphase ein kontinuierlicher Austausch gewährleistet ist.
  4. Um die Verkehrssituation während der Arbeiten an L140 und K39 zumindest ein wenig zu entschärfen, werden großräumig – im Westen bereits vor Stade und im Osten auf Hamburger Gebiet – Schilder aufgestellt, die insbesondere den Lkw-Verkehr auf die Behinderungen hinweisen und zum Umfahren (vor allem über die B73) motivieren sollen.

Dialog A26 / B73 lädt zum 2. Bürgerforum ein (01.02.2016)

Diskussion mit Behördenvertretern am 23. Februar im "Fährhaus Kirschenland"

Die Verkehrssituation im Alten Land ist nach wie vor angespannt und ein permanentes Diskussionsthema – sowohl bei den betroffenen Anwohnern als auch in der lokalen und regionalen Politik. Seit dem Spätsommer 2015 läuft unter Federführung von IKU_Die Dialoggestalter ein intensiver Dialogprozess, der Vertreter der zuständigen Verkehrsbehörden, von Bürgerinitiativen und aus der Wirtschaft in unterschiedlichen Konstellationen miteinander ins Gespräch gebracht hat und weiterhin bringt. Das gemeinsame Ziel ist klar definiert: Im Frühjahr 2016 einen abgestimmten Fahrplan für Maßnahmen bis zur geplanten Fertigstellung der A26 Ende 2022 vorzulegen.

Über den aktuellen Stand möchten wir die Bürgerinnen und Bürger jetzt informieren und zudem einen Ausblick auf die nächsten Schritte geben. Dazu laden wir zum 2. Forum Verkehr, ein. Die Veranstaltung findet am

Dienstag, 23. Februar
18:30 bis 20:30 Uhr
im Fährhaus Kirschenland
Wisch 9
21635 Jork

statt.

In Diskussionsrunden mit Behördenvertretern der Länder Niedersachsen und Hamburg, der Landkreise Stade und Harburg, der Hansestadt Buxtehude und der Gemeinde Neu Wulmstorf werden wir den Stand des Maßnahmenfahrplans und die daraus resultierenden Probleme und Notwendigkeiten erläutern. Darüber hinaus werden die Experten den Stand und die Planungen für einzelne Projekte darlegen – u.a. die Verkehrssituation in Dammhausen, die Anbindung Buxtehudes an die neue Autobahn sowie die geplanten Maßnahmen an L140 und K39 und die Frage, welche Abstimmungsbedarfe sich daraus ergeben. Auch das Thema „Geschwindigkeits- und Tonnage-Kontrollen“ wird diskutiert.

Vor allem aber bietet das 2. Forum Verkehr den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und sich mit Hinweisen und Anregungen konstruktiv in die laufende Diskussion einzubringen.

Konstruktive Diskussion mit Wirtschaftsexperten (01.10.2015)

Im Rahmen des Dialogprozesses zum „Verkehr im Alten Land (A26 / B73)“ diskutierten am 30. November gut 60 Besucher in Höft’s Markthaus in Neukloster mit hochrangigen Experten aus der Wirtschaft über die Entwicklung der Lkw-Verkehre bis zur geplanten Fertigstellung der A26 im Jahr 2022. Zuvor hatte IKU_Die Dialoggestalter die Antworten von Wirtschaftsverbänden, Kammern und Unternehmen auf einen im Oktober versandten Fragenkatalog ausgewertet und präsentiert. Unter den Diskussionsteilnehmern befanden sich neben Vertretern der Bürgerinitiativen im Alten Land und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch Behördenvertreter der Länder Niedersachsen und Hamburg, der Landkreise Stade und Harburg sowie der Hansestadt Buxtehude. Sie werden die Ergebnisse des Hearings und die Fragen, die sich zum Teil neu ergaben, im Januar im Behördenkreis weiter diskutieren.

Die ausführliche Dokumentation des Wirtschaftshearings mit dem Protokoll der Veranstaltung und der Auswertung der Antworten aus der Befragung zum Download finden Sie hier.

Hearing Wirtschaftsverkehr – Fragen und Akteure (30.09.2015)

Im Rahmen des Dialogprozesses zum Verkehr im Alten Land werden in den nächsten Wochen auch wichtige Akteure aus der Wirtschaft einbezogen. Auch von ihnen möchten wir wissen, wo sie Probleme sehen und welche Lösungsansätze sie haben. Was und wen wir fragen möchten, sehen Sie hier. Haben wir jemanden vergessen? Oder fehlt eine wichtige Frage? Wenn ja, reicht eine kurze Mail an fligge(at)dialoggestalter.de. Hinweise, die uns bis zum 9. Oktober 2015 erreichen, werden wir berücksichtigen.

Presseinformation/-einladung zum Bürgerdialog A26 / B73: Jetzt spricht die Wirtschaft! (15.11.2015)

Experten-Anhörung und öffentliche Diskussion zur Entwicklung des Schwerverkehrs im Alten Land

Der Dialogprozess zum „Verkehr im Alten Land (A26 / B73)“ geht in die nächste Runde. Am Montag, 30. November, diskutieren Wirtschaftsexperten aus Kammern, Verbänden und Unternehmen in Buxtehude über die problematische Situation, über Entwicklungsperspektiven und Lösungsansätze. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen.

Die Veranstaltung – Beginn: 18 Uhr in „Höft’s Markthaus“, Cuxhavener Straße 119 – ist Teil eines Gesamtprozesses, den IKU_Die Dialoggestalter im Auftrag der niedersächsischen Landesregierung durchführt. Der Dialog zielt auf einen abgestimmten Fahrplan für Verkehrsmaßnahmen bis zur geplanten Fertigstellung der A26 und ihrer Anbindung an die A7 im Jahr 2022. Bis Mitte 2016 sollen konkrete Ergebnisse vorliegen.

Im Vorfeld des Hearings am 30. November hat IKU wichtige Akteure aus der Wirtschaft um ihre Einschätzungen zu einem Fragenkatalog gebeten: Wie wird sich der Wirtschaftsverkehr in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Routen durch das Alte Land sind besonders wichtig, welche besonders problematisch? Wo bestehen heute schon Engpässe und wo wird sich die Situation voraussichtlich noch zuspitzen? Wo sind Lösungsansätze – und: Wird die Fertigstellung der A26 alle Sorgen beseitigen?

Die Auswertung der Antworten, die hier bereits eingesehen werden können, bilden das Grundgerüst für die Diskussion in „Höft’s Markthaus“. Die Industrie- und Handelskammer Stade, die Handelskammer Hamburg sowie Vertreter großer Unternehmen aus der Region haben ihre Teilnahme zugesagt.

Das Programm finden Sie hier.
Die Dokumentation steht als Download zur Verfügung

Diskussion zum Wirtschaftsverkehr am 30. November in Buxtehude (02.11.2015)

Wie beim „Forum Verkehr“ am 5. Oktober im Hotel „Altes Land“ in Jork angekündigt, führt IKU im Rahmen des Dialogprozesses „Verkehr im Alten Land (A26 / B73)“ derzeit ein Hearing zum Thema Wirtschaftsverkehr durch. Die Ergebnisse dieser Befragung von mehr als 40 Akteuren aus der Region (IHKn, Unternehmens- und Tourismusverbände, Logistikbetriebe etc.) werden Thema einer öffentlichen Diskussion sein. Dazu möchten wir Sie schon jetzt für

Montag, 30. November 2015, 18 Uhr, in
Höft’s Markthaus
Cuxhavener Straße 119
21614 Buxtehude

einladen.

Ziel des Hearings ist, mit dem Know-How der Wirtschaftsakteure die zu erwartenden Entwicklungen im Schwerlastverkehr zu beleuchten, Problemstellungen zu benennen und Lösungsoptionen aufzuzeigen. Dazu haben wir dem Kreis der Akteure am 9. Oktober einen Fragebogen zur Beantwortung übersandt. Die Fragen und die Akteursliste, die im Behördenkreis zum Dialogprozess vorabgestimmt und durch Anregungen der Bürgerinnen und Bürger ergänzt wurden, finden Sie hier.

1. Forum Verkehr (15.09.2015)

Mehr miteinander reden! Besser koordinieren! Auf der Suche nach guten Lösungen für die Menschen im Alten Land an einem Strang ziehen – und zwar gemeinsam in dieselbe Richtung! Unter diesem Motto steht der öffentliche Dialogprozess „Verkehr im Alten Land (A26 / B73). Ziel ist ein abgestimmter Maßnahmenfahrplan für die nächsten Jahre. Zum Auftakt der Beteiligung findet am Montag, 5. Oktober, 18.30 bis 20.15 Uhr im Hotel „Altes Land“ in Jork (Schützenhofstraße 16) das 1. Forum Verkehr statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Mehr Infos lesen Sie hier

Dialogprozess „Verkehr im Alten Land“ gestartet (10.09.2015)

Der Dialogprozess "Verkehr im Alten Land (A26 / B73)" läuft! An historischer Stätte im Schloss Agathenburg konstituierte sich am 10. September in konstruktiver Atmosphäre der Behördenkreis, der das Verfahren als zentrales Entscheidungsgremium begleiten wird. Vertreten sind die Länder Niedersachsen und Hamburg, die Landkreise Stade und Harburg, die Hansestadt Buxtehude und die Gemeinde Neu Wulmstorf sowie vier Vertreter der Bürgerinitiativen aus der Region. Das Protokoll der ersten Sitzung mit Anlagen finden Sie hier