Bürger und Behörden unterzeichnen „Dammhausen-Erklärung“

Gesamtpaket zur Verbesserung der Verkehrssituation vereinbart

Die Bürgerinitiative Dammhausen und die zuständigen Verkehrsbehörden haben sich auf ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Verkehrssituation und der Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Ortsdurchfahrt (K51) verständigt. Auf der Terrasse von Schloss Agathenburg unterzeichneten die BI-Sprecher Karl-Heinz Stemmermann und Hans-Peter Tödter, Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, Kreisbaurat Hans-Hermann Bode und Hans-Jürgen Haase, Leiter des Geschäftsbereichs Stade bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Dienstagabend die „Dammhausen-Erklärung“. Ortsvorsteher Thomas Sudmeyer hatte das Papier, das im Rahmen des Dialogprozesses zum Verkehr im Alten Land ausgehandelt worden war, bereits vorab unterschrieben.

Die Erklärung sieht vor, dass die BI Dammhausen gegen die Freigabe des A26-Abschnitts bis Jork zwar Klage einreichen, zugleich aber beantragen wird, diese ruhen zu lassen. Aktiviert würde sie nur dann, wenn der Gesamtplan scheitert.

Vereinbart ist u.a., dass die Hansestadt Buxtehude bis zum Schuljahresbeginn 2016/17 im Bereich der drei Bushaltestellen in Dammhausen zunächst mobile Anforderungsampeln installiert. Sie sollen im weiteren Prozess vom Landkreis Stade durch dauerhafte Ampeln ersetzt werden. Über die Kostentragung verständigen sich die Hansestadt Buxtehude und der Landkreis Stade intern.

Zudem soll auf der Südseite der K51 ein kombinierter Geh- und Radweg errichtet werden und ein barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen erfolgen. Voraussetzung für die Umsetzung im kommenden Jahr ist die in Aussicht gestellte Förderung durch das Land Niedersachsen.

Ein weiterer zentraler Aspekt der Vereinbarung ist der kontinuierliche und enge Informationsaustausch zwischen den Behörden und den Dammhausener Bürgern, die aktiv in die Detailplanung einbezogen werden sollen. 

Zwar enthält die Erklärung auch eine „Scheiternsklausel“. Alle Unterzeichner zeigten sich am Dienstag allerdings zuversichtlich, dass sie das Gesamtpaket gemeinsam umgesetzt bekommen.

Unmittelbar vor der Unterzeichnung hatten die Vertreter der Länder Niedersachsen und Hamburg, der Landkreise Stade und Harburg, der Hansestadt Buxtehude, der Gemeinde Neu Wulmstorf und die Vertreter der Bürgerinitiativen darauf verständigt, den vor gut einem Jahr begonnenen Dialogprozess zur Verkehrssituation im Alten Land auch in Zukunft fortzusetzen. 

Pressemitteilung als PDF
Fotodownload der Unterzeichnenden 

Volles Haus und positive Signale beim 2. Forum Verkehr

160224_EingangsabfrageAuf große Resonanz stieß das 2. Forum Verkehr am Dienstag, 23. Februar, im Fährhaus Kirschenland in Jork. Mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger aus dem Alten Land füllten den großen Saal und diskutierten zweieinhalb Stunden lang intensiv, engagiert und manchmal auch emotional mit den Vertretern der Straßenverkehrsbehörden.

Die Veranstaltung im Rahmen des Dialogprozesses „Verkehr im Alten Land A26 / B73“ klammerte keines der Verkehrsthemen aus: Neben dem Weiterbau der A26 und dem Fahrplan für Verkehrsmaßnahmen bis zu ihrer Fertigstellung mit Anbindung an die A7 (geplant: 2022) ging es auch um die aktuellen Diskussionsthemen K51/Dammhausen, Ausbau der K40/Rübker Straße zum Autobahnzubringer Buxtehude, um die Taktung der bevorstehenden Baumaßnahmen an der L140 und der K51 und um Geschwindigkeits- und Tonnagekontrollen.

  1. Einige positive Signale nahmen die Diskussionsteilnehmer mit auf den Heimweg:Die Hansestadt Buxtehude prüft derzeit Möglichkeiten, auf der K51 in Dammhausen doch Anforderungsampeln zu installieren. Bisher sprachen zwei Punkte dagegen: Die zu geringe Anzahl an Fußgängern und der fehlende Gehweg auf der Nordseite. Nun habe man aber eine offenbar eine Option gefunden, so der Leitende Städtische Direktor Ralf Dessel. Kreisbaurat Hans-Herrmann Bode wiederum machte deutlich: „Wenn die Hansestadt Buxtehude die Ampeln anfordert, werden wir sie aufstellen und bezahlen.“ Beide sagten zu, mit den Vertretern der Bürgerinitiative Dammhausen im Gespräch zu bleiben. Für den 10. März ist ein Austausch terminiert.
  2. Die Polizeiinspektion Stade erklärte sich beim Forum bereit, das Einhalten der Tonnagebegrenzung auf einigen Straßen im Alten Land im Rahmen einer oder mehrerer Schwerpunktkontrollen zu überprüfen. Damit reagierte Jan Horwege von der Polizeiinspektion Stade auf Kritik aus Reihen der Teilnehmer, es habe solche Kontrollen „noch nie“ gegeben. Mehr noch: Horwege bot auch an, den Einsatz im Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiativen vorzubereiten und u.a. Uhrzeiten und Standorte der Kontrollen abzustimmen. Das weitere Vorgehen soll in der nächsten Behördenkreis-Sitzung des Dialogprozesses geklärt werden.
  3. Die Baumaßnahmen an der K39 und der L140 werden in den nächsten Jahren zu Beeinträchtigungen führen. Darauf wiesen Hans-Jürgen Haase, Leiter des Geschäftsbereichs Stade bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, und Kreisbaurat Hans-Hermann Bode hin. Beide Behörden werden Informationsveranstaltungen für die Anwohner durchführen. Beide erklärten sich beim Forum aber auch bereit, ein Gremium mit Vertretern aus Bürgerinitiativen, Landwirten/Obstbauern und Tourismusbranche zu installieren, in dem während der Bauphase ein kontinuierlicher Austausch gewährleistet ist.
  4. Um die Verkehrssituation während der Arbeiten an L140 und K39 zumindest ein wenig zu entschärfen, werden großräumig – im Westen bereits vor Stade und im Osten auf Hamburger Gebiet – Schilder aufgestellt, die insbesondere den Lkw-Verkehr auf die Behinderungen hinweisen und zum Umfahren (vor allem über die B73) motivieren sollen.

Forum Verkehr im Fährhaus Kirschenland: Maßnahmenfahrplan vorgestellt

Im Dialogprozess „Verkehr im Alten Land (A26 / B73)“ ist ein weiteres Etappenziel erreicht. Beim 2. Öffentlichen Forum Verkehr am 23. Februar im Fährhaus Kirschenland stellten IKU_Die Dialoggestalter und die Vertreter der zuständigen Verkehrsbehörden einen ersten Zwischenstand zum abgestimmten Maßnahmenfahrplan vor. Die Planung wird in den kommenden Wochen weiter präzisiert und angepasst. Die Maßnahmen-Übersicht für die Jahre 2016 - 2022 finden Sie hier.

Dialog A26 / B73 lädt zum 2. Bürgerforum ein

Diskussion mit Behördenvertretern am 23. Februar im "Fährhaus Kirschenland"

Die Verkehrssituation im Alten Land ist nach wie vor angespannt und ein permanentes Diskussionsthema – sowohl bei den betroffenen Anwohnern als auch in der lokalen und regionalen Politik. Seit dem Spätsommer 2015 läuft unter Federführung von IKU_Die Dialoggestalter ein intensiver Dialogprozess, der Vertreter der zuständigen Verkehrsbehörden, von Bürgerinitiativen und aus der Wirtschaft in unterschiedlichen Konstellationen miteinander ins Gespräch gebracht hat und weiterhin bringt. Das gemeinsame Ziel ist klar definiert: Im Frühjahr 2016 einen abgestimmten Fahrplan für Maßnahmen bis zur geplanten Fertigstellung der A26 Ende 2022 vorzulegen.

Über den aktuellen Stand möchten wir die Bürgerinnen und Bürger jetzt informieren und zudem einen Ausblick auf die nächsten Schritte geben. Dazu laden wir zum 2. Forum Verkehr, ein. Die Veranstaltung findet am

Dienstag, 23. Februar
18:30 bis 20:30 Uhr
im Fährhaus Kirschenland
Wisch 9
21635 Jork

statt.

In Diskussionsrunden mit Behördenvertretern der Länder Niedersachsen und Hamburg, der Landkreise Stade und Harburg, der Hansestadt Buxtehude und der Gemeinde Neu Wulmstorf werden wir den Stand des Maßnahmenfahrplans und die daraus resultierenden Probleme und Notwendigkeiten erläutern. Darüber hinaus werden die Experten den Stand und die Planungen für einzelne Projekte darlegen – u.a. die Verkehrssituation in Dammhausen, die Anbindung Buxtehudes an die neue Autobahn sowie die geplanten Maßnahmen an L140 und K39 und die Frage, welche Abstimmungsbedarfe sich daraus ergeben. Auch das Thema „Geschwindigkeits- und Tonnage-Kontrollen“ wird diskutiert.

Vor allem aber bietet das 2. Forum Verkehr den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und sich mit Hinweisen und Anregungen konstruktiv in die laufende Diskussion einzubringen.

Konstruktive Diskussion mit Wirtschaftsexperten

Im Rahmen des Dialogprozesses zum „Verkehr im Alten Land (A26 / B73)“ diskutierten am 30. November gut 60 Besucher in Höft’s Markthaus in Neukloster mit hochrangigen Experten aus der Wirtschaft über die Entwicklung der Lkw-Verkehre bis zur geplanten Fertigstellung der A26 im Jahr 2022. Zuvor hatte IKU_Die Dialoggestalter die Antworten von Wirtschaftsverbänden, Kammern und Unternehmen auf einen im Oktober versandten Fragenkatalog ausgewertet und präsentiert. Unter den Diskussionsteilnehmern befanden sich neben Vertretern der Bürgerinitiativen im Alten Land und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch Behördenvertreter der Länder Niedersachsen und Hamburg, der Landkreise Stade und Harburg sowie der Hansestadt Buxtehude. Sie werden die Ergebnisse des Hearings und die Fragen, die sich zum Teil neu ergaben, im Januar im Behördenkreis weiter diskutieren.

Die ausführliche Dokumentation des Wirtschaftshearings mit dem Protokoll der Veranstaltung und der Auswertung der Antworten aus der Befragung zum Download finden Sie hier.

Presseinformation/-einladung zum Bürgerdialog A26 / B73: Jetzt spricht die Wirtschaft!

Experten-Anhörung und öffentliche Diskussion zur Entwicklung des Schwerverkehrs im Alten Land

Der Dialogprozess zum „Verkehr im Alten Land (A26 / B73)“ geht in die nächste Runde. Am Montag, 30. November, diskutieren Wirtschaftsexperten aus Kammern, Verbänden und Unternehmen in Buxtehude über die problematische Situation, über Entwicklungsperspektiven und Lösungsansätze. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an der Debatte zu beteiligen.

Die Veranstaltung – Beginn: 18 Uhr in „Höft’s Markthaus“, Cuxhavener Straße 119 – ist Teil eines Gesamtprozesses, den IKU_Die Dialoggestalter im Auftrag der niedersächsischen Landesregierung durchführt. Der Dialog zielt auf einen abgestimmten Fahrplan für Verkehrsmaßnahmen bis zur geplanten Fertigstellung der A26 und ihrer Anbindung an die A7 im Jahr 2022. Bis Mitte 2016 sollen konkrete Ergebnisse vorliegen.

Im Vorfeld des Hearings am 30. November hat IKU wichtige Akteure aus der Wirtschaft um ihre Einschätzungen zu einem Fragenkatalog gebeten: Wie wird sich der Wirtschaftsverkehr in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Routen durch das Alte Land sind besonders wichtig, welche besonders problematisch? Wo bestehen heute schon Engpässe und wo wird sich die Situation voraussichtlich noch zuspitzen? Wo sind Lösungsansätze – und: Wird die Fertigstellung der A26 alle Sorgen beseitigen?

Die Auswertung der Antworten, die hier bereits eingesehen werden können, bilden das Grundgerüst für die Diskussion in „Höft’s Markthaus“. Die Industrie- und Handelskammer Stade, die Handelskammer Hamburg sowie Vertreter großer Unternehmen aus der Region haben ihre Teilnahme zugesagt.

Das Programm finden Sie hier.
Die Dokumentation steht als Download zur Verfügung

Diskussion zum Wirtschaftsverkehr am 30. November in Buxtehude

Wie beim „Forum Verkehr“ am 5. Oktober im Hotel „Altes Land“ in Jork angekündigt, führt IKU im Rahmen des Dialogprozesses „Verkehr im Alten Land (A26 / B73)“ derzeit ein Hearing zum Thema Wirtschaftsverkehr durch. Die Ergebnisse dieser Befragung von mehr als 40 Akteuren aus der Region (IHKn, Unternehmens- und Tourismusverbände, Logistikbetriebe etc.) werden Thema einer öffentlichen Diskussion sein. Dazu möchten wir Sie schon jetzt für

Montag, 30. November 2015, 18 Uhr, in
Höft’s Markthaus
Cuxhavener Straße 119
21614 Buxtehude

einladen.

Ziel des Hearings ist, mit dem Know-How der Wirtschaftsakteure die zu erwartenden Entwicklungen im Schwerlastverkehr zu beleuchten, Problemstellungen zu benennen und Lösungsoptionen aufzuzeigen. Dazu haben wir dem Kreis der Akteure am 9. Oktober einen Fragebogen zur Beantwortung übersandt. Die Fragen und die Akteursliste, die im Behördenkreis zum Dialogprozess vorabgestimmt und durch Anregungen der Bürgerinnen und Bürger ergänzt wurden, finden Sie hier.

Bürgerdialog „A26 – Verkehr im Alten Land“

Ein Wunsch eint die Menschen im Alten Land: Es ist der Wunsch nach einem zügigen Weiterbau und schnellstmöglicher Fertigstellung der A26 mit der Anbindung an die A7. Bis es so weit ist, müssen – auch im nachrangigen Straßennetz – noch zahlreiche Maßnahmen durchgeführt werden. Hier und da sind Zwischenlösungen erforderlich. Die Dialogbereitschaft der Beteiligten ist groß, die Grundhaltung konstruktiv. Im Schulterschluss haben sich Länder, Kreise und Kommunen daher darauf verständigt, unter Leitung von IKU_Die Dialoggestalter und mit Transparenz für Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Monaten einen abgestimmten Fahrplan für die Maßnahmen zu erarbeiten.

Gemeinsame Ziele sind:

  • Eine Senkung der Belastung durch den Schwerlastverkehr;
  • ein kontinuierlicher, offener Informationsaustausch und schließlich
  • ein koordinierter Maßnahmen-Fahrplan für die nächsten Jahre.

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Interessenanalyse „Verkehr im Alten Land“

"Die zuständigen Behörden ziehen nicht an einem Strang" und "Die Verkehrssituation im Alten Land ist chaotisch". Nur zwei von vielen Aussagen, die das Team von IKU_Die Dialoggestalter im März 2015 sammelte. Im Auftrag der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr führten die Kommunikationsexperten aus Dortmund im Alten Land fast 30 ausführliche Interviews. Sie sprachen mit Vertretern von Land, Kreisen und Kommunen, aus Verbänden und Bürgerinitiativen. Allgemeiner Tenor: Die Entscheider reden zu wenig miteinander! Die Koordination von Maßnahmen ist suboptimal! Die Lage ist ernst – aber sie ist nicht hoffnungslos!

Den detaillierten Bericht lesen sie hier.

Die Maßnahme ist…

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